Hunde

Die Anwesenheit eines Hundes kann bei Kindern und Jugendlichen folgendes hervorrufen:

1. Ein Hund kann zur Entwicklung von Bindung und Beziehung, emotionaler Wärme und Rückkopplung beitragen. Er kann die Empathie und das Verantwortungsgefühl unterstützen.

2. Ein Hund kann ein Motivator für soziales Handeln und Lernen in der Gruppe für Kommunikation, Kooperation und Interaktion sein. Hunde können durch ihre eigene Einreihung in das soziale Gefüge „Beziehungen“ verwirklichen und gleichzeitig beziehungsfördernd und beziehungsstiftend im Zwischenmenschlichen wirken.

3. Ein Hund kann Motivation zur Übernahme von Verantwortung bieten und die Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung fördern. Er kann zur konstruktiven Konfliktlösung und Kompromissbereitschaft ermutigen.

Da Frau Krämer im Oktober 2016 mit ihrer Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen begonnen hat, kann sich die Jugendwohngemeinschaft Spitze vorstellen, tiergestütze Angebote in den pädagogischen Alltag fest zu integrieren.

Unsere Hunde sind alle haftpflichtversichert, frei von Bakterien und anderen Krankheitserregern und haben alle einen aktuellen Impfstatus. Eine Sachkundeprüfung liegt vor. Der Pädagoge trägt während seines Dienstes die volle Verantwortung für seinen Hund.

 

Literatur entnommen aus

Kirchpfening, M., (2012). Hunde in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. München: Reinhardt Verlag.